Reflektion

Talk to my head, bitch!

„Ach du Scheiße, so viel hast du seit Wochen nicht mehr gegessen.“ „Wie viel Kalorien hat das wohl?“ „Na ja, dieses ungesunde Essen, das muss jetzt eigentlich nicht sein.“ „Wenn mir das zu viel ist heute, dann kann ich das ja auch wann anders essen.“ „Wenn mir X zu viel Weiterlesen …

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Grenzgebiet

Es gibt diese Theorie, nach der jeder Mensch einen gewissen Bereich um sich herum benötigt, in den andere nicht eindringen dürfen. Der ist bei jedem unterschiedlich und variiert von Situation zu Situation sowie von Mensch zu Mensch. Dringt jemand in diesen Bereich ein, fühlen wir uns unwohl und reagieren ängstlich, wütend und/oder verunsichert. Ich bin überzeugt davon, dass es einen solchen Bereich auch auf psychischer Ebene gibt. Und dass Menschen mit Essstörung Probleme mit ihm haben. Probleme damit, ihren psychischen Grenzbereich zu erkennen, sich dann aber auch in ihm zu behaupten und fest dabei zu bleiben. (mehr …)

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Knoten, Schalter, Klicker

Ich habe aufgegeben. Keine Angst, nicht mit dem Kampf, aber mit dem Glauben an den platzenden Knoten. Den Schalter, der sich umlegt und das Klicken, auf das wir alle so gerne warten und mit dem wir unser Nichts-Tun im Kampf gegen die Krankheit rechtfertigen können und wollen. Ich glaube nicht Weiterlesen …

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Ver-Zweifel-ung

Wir wollen gesund werden. Leben. Das Leben genießen. Das Essen genießen. Ohne Selbstverurteilung. Ohne das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Gesund sein. Ohne Essstörung sein. Und irgendwie auch nicht. (mehr …)

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Wieder – Gut – Machen

Wie oft wünschen wir Menschen uns, etwas rückgängig zu machen. Eine Zeitmaschine, die uns etwas überspringen lässt. Oder die uns zu Momenten führt, in denen wir die vermeintlich falschen Entscheidungen getroffen haben. Diese falschen Entscheidungen, wegen der wir jetzt ganz arm dran sind. Ohne die es uns ganz bestimmt wesentlich besser ginge. (mehr …)

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Body, positive!

Jeder Essgestörte tut seinem Körper unglaublich viel Schlechtes an. Wir treiben ihn zu Sport, wenn ihm nach Erholung ist, wir führen ihm Zucker zu, wenn er Gesundes will, wir zerstören unsere Speiseröhre und Zähne, wir lassen ihn hungern, wenn er nach Nahrung schreit, wir treiben ihn trotz schmerzender Gelenke die Treppen hoch, statt den Fahrstuhl zu nehmen. Gutes dagegen tun wir ihm selten. Dabei sollten wir ihm wirklich mal dankbares, positives FEEDBACK geben. (mehr …)

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Wie der Ochs vorm Berg …

Wie oft habe ich mir ein Zehn-Schritte-Programm "Raus aus der Essstörung" gewünscht. Wie oft musste ich erkennen, dass es das nicht gibt. Und nicht geben kann. Dazu sind unsere Essstörungen viel zu unterschiedlich und viel zu individuell. Manchmal erscheint uns der Kampf da wie ein riesiger Berg, den wir ganz alleine erklimmen müssen. Ein nahezu unlösbares Problem. (mehr …)

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Die Mauer muss weg

"Ich fresse mir einen Panzer an.", sagte mal ein essgestörter, übergewichtiger Freund zu mir, als wir über die Funktionen unserer Krankheit sprachen. Er hat absolut Recht: Unsere Essstörung ist ein toller Schutzpanzer gegen die böse, böse Welt da draußen. (mehr …)

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Life light

"Diet - how is something that starts with 'die' supposed to make you happy?", habe ich mal irgendwo gelesen ("Wie kann dich etwas glücklich machen, das mit 'Sterben' beginnt?"). Auf Deutsch lässt sich das Wortspiel so leider nicht übertragen. Aber es bleibt dabei: Eine Diät ist ätzend - diätzend? (mehr …)

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