Ein Lied, in dem uns die Dummheit unserer Krankheit vermittelt wird, durch die wir uns und andere verletzen.

Was ist der entscheidende Text?

Es gibt mehrere Stellen, aber der Refrain trifft den essgestörten Nagel auf den Punkt:

“Tell me, why are we
too blind to see
that the ones we hurt
are you and me?”

Worum geht es?

Eigentlich geht es natürlich darum, aus dem bösen Gangsta-Umfeld rauszukommen. Aber auch Essstörungen sind f***ing Gangsta und ihre Muster vermeintlich paradiesisch, weil bekannt und sicher – warum also keinen Vergleich anstellen? Denn: Zwischen den Zeilen geht es darum, am Boden zu sein und sich bewusst zu machen, dass nur wir etwas ändern können. Dass wir blind sind – oder sein wollen – für die Fehler in unserem Handeln.

Wann hören?

In Momenten, in denen uns die Motivation fürs Kämpfen ein bisschen abhandengekommen ist. In denen wir uns noch ein kleines bisschen im Selbstmitleid suhlen müssen, bevor wir frisch betankt sind und weitermachen können.

Von wem ist es?

Von Coolio, dem alten Mann… ähm… Gangsta-Rappa.  Tatsächlich ist der US-Amerikaner mittlerweile 50+ und das Lied selbst über 20 Jahre alt. Das macht es aber nicht weniger gut, wahr oder nachdenklich stimmend.

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