Reflektion

Wieder – Gut – Machen

Wie oft wünschen wir Menschen uns, etwas rückgängig zu machen. Eine Zeitmaschine, die uns etwas überspringen lässt. Oder die uns zu Momenten führt, in denen wir die vermeintlich falschen Entscheidungen getroffen haben. Diese falschen Entscheidungen, wegen der wir jetzt ganz arm dran sind. Ohne die es uns ganz bestimmt wesentlich besser ginge. (mehr …)

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Reflektion

Body, positive!

Jeder Essgestörte tut seinem Körper unglaublich viel Schlechtes an. Wir treiben ihn zu Sport, wenn ihm nach Erholung ist, wir führen ihm Zucker zu, wenn er Gesundes will, wir zerstören unsere Speiseröhre und Zähne, wir lassen ihn hungern, wenn er nach Nahrung schreit, wir treiben ihn trotz schmerzender Gelenke die Treppen hoch, statt den Fahrstuhl zu nehmen. Gutes dagegen tun wir ihm selten. Dabei sollten wir ihm wirklich mal dankbares, positives FEEDBACK geben. (mehr …)

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Die Mauer muss weg

"Ich fresse mir einen Panzer an.", sagte mal ein essgestörter, übergewichtiger Freund zu mir, als wir über die Funktionen unserer Krankheit sprachen. Er hat absolut Recht: Unsere Essstörung ist ein toller Schutzpanzer gegen die böse, böse Welt da draußen. (mehr …)

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Unser Monster unterm Bett

Eine Essstörung ist wie ein Monster unterm Bett im Leben eines Kindes. Will ich damit sagen, sie existiere nicht wirklich? Nein, im Gegenteil. Es ist eine reale Angst, die sich aber rational eigentlich überhaupt nicht erklären lässt – und damit fast noch ein bisschen fieser wird. (mehr …)

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Der kleine Tod

Den kleinen Tod. So nennen wir einen Orgasmus. Hochgradig befriedigend und ein perfekter Moment. Dann könnte es auch vorbei sein. Schöner kann es ohnehin nicht werden. Eine Essstörung ist dem gar nicht so unähnlich. Ein kleiner Tod. Hochgradig befriedigend, und ganz bald könnte es auch vorbei sein. Schlimmer kann es ohnehin nicht werden. (mehr …)

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